Energiewechsel

Weißenthurm: Hochwasserschutz in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Pressemeldung vom 5. Februar 2014, 12:52 Uhr

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm ist gut aufgestellt

Verbandsgemeinde Weißenthurm. Das Hochwasser auf Donau, Elbe und Saale im vergangenen Jahr brachte das Thema Hochwasserschutz nicht nur in den betroffenen Gebieten wieder verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Auch in den Rheingemeinden der Verbandsgemeinde Weißenthurm kann man sich noch gut an das Jahrhunderthochwasser des Rheins vor rund 20 Jahren erinnern. Damals erreichte der Rhein-Pegel Koblenz eine Höhe von circa 9,50 Meter.
Damals wie heute stellen die Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Weißenthurm das Herzstück zur Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnamen dar. Bürgermeister Georg Hollmann stellt fest: „Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm ist im Kampf gegen das Hochwasser gut aufgestellt.“ Seit dem Hochwasser 1993 bevorratet die Verbandsgemeinde eine vergleichsweise große Menge an Sandsäcken. Darüber hinaus wurde der Rahmenplan „Hochwasser“ auf ein Hochwasser mit den Hochwasserwerten von 1993 + 1 Meter erweitert. Georg Hollmann betont, dass die Einsatzkräfte den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen bereit stehen. „In Hochwassersituationen trägt grundsätzlich eine gezielte Aufklärungsarbeit zu einer Panikvermeidung in der Bürgerschaft bei“, so Hollmann.

Die Feuerwehr übernimmt neben den üblichen Aufgaben wie beispielsweise Sandsäcke befüllen, auch den Aufbau von mobilen Schutzwänden. Sie kann darüber hinaus mithilfe von elektronischen Kartenwerken eine vermutliche Wasserausbreitung vorab simulieren. Ebenso kann durch den Einsatz von Feuerwehrbooten, bis zu einem gewissen Hochwasserpegel, sichergestellt werden, dass die Anwohnerinnen und Anwohner in ihren Häusern verbleiben können und eine Evakuierung entbehrlich wird.

Quelle: Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm

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