Energiewechsel

Vulkaneifel: Vulkaneifel 4.0: Kreisverwaltung stellt Breitband-Machbarkeitsstudie vor

Pressemeldung vom 4. Juli 2016, 13:45 Uhr

Landkreis will sich um Bundesförderprogramm bewerben Erklärtes Ziel: Flächendeckende Versorgung mit 30 – 50 Mbit/s bis Ende 2018

Die vom Landkreis Vulkaneifel in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis wurde vor einigen Tagen im Haus Vulkania in Dreis-Brück vorgestellt. Eingeladen waren die Verbandsbürgermeister sowie die Ortsbürgermeister/innen und Ortsvorsteher/innen des Landkreises Vulkaneifel. Online zu sein ist in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit. Nahezu jeder ist mehrfach am Tag dienstlich oder privat online, ob am PC oder über sein Smartphone. Um den steigenden Anforderungen sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Bereich im Landkreis gerecht zu werden, ist eine flächendeckende und leistungsfähige Breitbandversorgung unabdingbar. „Gerade für unseren ländlichen Raum sind leistungsfähige Breitbandanschlüsse eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, mehr Beschäftigung und die Beibehaltung der Attraktivität des gesamten Kreisgebiets, z.B. bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, bei der Vermarktung und Werterhaltung von Immobilien und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ so Landrat Heinz-Peter Thiel in seiner Begrüßung. Aus diesem Grund hatte der Landkreis Vulkaneifel im Frühjahr diesen Jahres die TÜV Rheinland Consulting GmbH mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau im Landkreis Vulkaneifel beauftragt, um die nicht versorgten Gebiete im Landkreis identifizieren zu können. Die ersten Ergebnisse dieser Studie wurden nun den Ortsgemeinden des Landkreises Vulkaneifel vorgestellt. Mit der Machbarkeitsstudie und einer vom TÜV erstellten Handlungsempfehlung für den Netzausbau will sich der Landkreis im Rahmen eines derzeit laufenden Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau bewerben. Das Ziel des Landkreises ist es eine 90 %ige Förderung durch Bund und Land für sein Ausbauvorhaben zu erhalten. Dabei strebt er eine flächendeckende Versorgung 30-50 Mbit/s bis Ende 2018 an. Für die Kommunen ergibt sich durch die aktuell laufenden Förderprogramme die einmalige Gelegenheit, Zuschüsse für den Breitbandausbau und somit für die Zukunftssicherung zu erhalten, die es in dieser Größenordnung bisher noch nicht gab. Die Ortsgemeinden des Landkreises haben in den nächsten Wochen die Gelegenheit, sich eigens für ihre Ortsgemeinde, für jeden Straßenzug und für jedes einzelne Gebäude in ihrem Ort über einen Link den derzeitigen und den bereits jetzt vertraglich gesicherten Ausbau nochmals genauer anzuschauen und ggf. Korrekturen vorzunehmen. Um sich in dem derzeit laufenden Förderaufruf bewerben zu können, müssen die Ortsgemeinden bis Ende Juli Beschlüsse in ihren Räten für eine Teilnahme an der Bewerbung um Fördermittel herbeiführen. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Vulkaneifel des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Matthias

Pauly, warb am Ende der Veranstaltung in Dreis-Brück bei den Ortsbürgermeister/innen und Ortsvorsteher/innen darum, die einmalige Gelegenheit zu nutzen und entsprechende Beschlüsse in den Ortsgemeinden herbeizuführen. „Eine entsprechende Bewerbung um Fördermittel ist nur bei einem Zusammenschluss auf Landkreisebene erfolgversprechend“, so Matthias Pauly. Hintergrund zum Bewerbungsverfahren: Die Ortsgemeinden haben nun die Aufgabe, bis Ende Juli Beschlüsse herbeizuführen, die die Kompetenz zum Breitbandausbau auf die jeweilige Verbandsgemeinde übertragen. Der Landkreis wiederum würde dann mittels vertraglicher Vereinbarung mit den Verbandsgemeinden den Aufgabenteil Breitbandversorgung zeitlich befristet übernehmen. Hierzu zählen neben dem Planen und Umsetzen des Breitbandausbaus auch das Erteilen von Aufträgen und das Stellen von Förderanträgen. Bis zum 30.09. würde dann der Förderantrag für den Landkreis Vulkaneifel auf den Weg gebracht werden müssen, um an der derzeitigen Förderperiode noch teilhaben zu können. Nach erfolgreicher Bewerbung um Fördermittel wird bei Beauftragung eines oder mehrerer Telekommunikationsunternehmen ein EU-weites Vergabeverfahren erfolgen.

Quelle: Kreisverwaltung Vulkaneifel

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