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Vulkaneifel: Geopark Vulkaneifel wurde überprüft

Pressemeldung vom 22. Juni 2015, 10:58 Uhr

Die UNESCO hat zwei Prüfer des Globalen Geopark Netzwerkes in den Natur- und Geopark Vulkaneifel geschickt. Vom 8.- 11. Juni 2015 führten Richard Watson aus Nordirland und Noritaka Matsubara aus Japan die turnusgemäß alle vier Jahre stattfindende Überprüfung der Geoparks durch.

Für die im Herbst dieses Jahres bevorstehende Entscheidung, dass auch der Vulkaneifel der Titel eines UNESCO Geoparks zuerkannt werden soll, war die diesjährige Überprüfung von besonderer Bedeutung. „Denn nur diejenigen Geoparks, die ihre Hausaufgaben in den Bereichen Umweltbildung, Geotourismus und Regionalentwicklung umfänglich gemacht haben erhalten eine grüne Karte und damit die volle Bestätigung als globaler Geopark. Dies ist die Vorraussetzung für die bevorstehende UNESCO-Anerkennung im November“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.
Die Prüfung umfasste einen formalen Teil mit der Bearbeitung der obligatorischen Prüfungsdokumente und eine Vor-Ort-Besichtigung von Maßnahmen, welche in den zurückliegenden vier Jahren umgesetzt wurden. Die Prüfer Watson und Matsubara zeigten sich beeindruckt von dem was vorgestellt wurde. Insbesondere wurden die Kooperationen auf der lokalen Ebene sehr beachtet. Dass Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen aber auch Landschaftspflegefachleute, Touristiker und begeisterte Bürger die Geschäftstelle bei der Präsentation der Maßnahmen vor Ort unterstützten machte deutlich, dass die Verankerung des Geoparks Vulkaneifel in der Region mittlerweile einen guten Stand erreicht hat. „In der Vulkaneifel haben die kommunalen Akteure den Wert des Geoparks und die sich hieraus ergebenden Chancen offensichtlich erkannt. In anderen Geoparks ist dies leider noch lange nicht der Fall.“, so Richard Watson.
Die Prüfer reisten sichtlich zufrieden und ohne Beanstandungen wieder ab. Die Geschäftsstelle wertet dies als ein gutes Zeichen für eine erfolgreich absolvierte Überprüfung. Die Verkündung des abschließenden Prüfungsergebnisses erfolgt jedoch erst auf der nächsten internationalen Geopark-Konferenz im finnischen Rokua Anfang September dieses Jahres.

Quelle: Kreisverwaltung Vulkaneifel

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