Energiewechsel

Vulkaneifel: Eiszeit oder Entspannung – brauchen wir eine neue Russland-Politik?

Pressemeldung vom 5. September 2016, 14:33 Uhr

In Gedenken an Wolfgang Leonhard

„Keine Ideologie der Welt ersetzt das eigenständige kritische Denken.“ Wolfgang Leonhard war Historiker und Russlandkenner, ein „Brückenbauer“ zwischen Deutschland und Russland. Leonhard verbrachte den größten Teil seines Lebens in der Eifel und verstarb 2014 in Daun. Zu seinen Ehren diskutieren Journalisten und Experten am 15. September im Forum Daun über Russlands Bedeutung für den Weltfrieden.

Zu Wolfgang Leonhards bekanntesten Werken zählt die 1955 erschienene, in 23 Sprachen übersetzte autobiographische Erzählung „Die Revolution entlässt ihre Kinder“, in der er seine Wandlung vom begeisterten Kommunisten zum Kritiker der Sowjetunion beschreibt. Geboren in Wien, aufgewachsen in der Sowjetunion, Zeuge der Gründung der DDR, Flüchtling über Jugoslawien in die Bundesrepublik, Kommunismusexperte an der Eliteuniversität Yale, war Leonhard außerdem Berater von Bundesaußenminister Genscher, der über ihn sagte: „Ich halte Wolfgang Leonhard für einen der bedeutendsten Analytiker des Sowjetischen Systems.“

Es gibt keine Weltsicherheits-Architektur ohne Russland. Russland ist der Schlüssel zum Frieden – das war so und das bleibt so – auch und besonders in Zeiten asymmetrischer Bedrohung.

Es diskutieren:

* Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung * Fritz Pleitgen, langjähriger Moskau-Korrespondent und Intendant des WDR * Dr. Christian Neef, Russland-Korrespondent „Der Spiegel“ * Dr. Elke Leonhard, Expertin für Außen-und Kulturpolitik, Publizistin, Ehrenpräsidentin der Parlamentarischen Gesellschaft * Moderation: Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur Tagesschau/Tagesthemen

15. September 2016, 20.00 Uhr Forum Daun * Leopoldstr. 5, 54550 Daun

Eintritt frei!

Einlasskarten werden im Vorfeld im Forum Daun ausgegeben, telefonische Reservierung ist nicht möglich.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Landkreis Vulkaneifel.

Quelle: Kreisverwaltung Vulkaneifel / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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