Energiewechsel

Vulkaneifel: Einen Tag lang die Schulbank mit der Werkbank tauschen

Pressemeldung vom 28. September 2015, 10:52 Uhr

34 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums der BBS Gerolstein besuchten die Unternehmen Bilstein & Siekermann GmbH & Co. KG, die apra norm Elektromechanik GmbH und die Rauschert Oberbettingen GmbH

Sie sind interessiert an Technik, auf dem Weg zum Abitur und beschäftigt mit der Frage, wie es danach (beruflich) weitergehen soll: 34 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums in Gerolstein, die gemeinsam mit ihren Lehrern vor kurzem Unternehmen im Landkreis Vulkaneifel besucht haben. Sie haben damit ein Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel (WFG) wahrgenommen, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Unternehmen aus der Region auf unterschiedlichen Wegen mit den Fachkräften von morgen in Kontakt zu bringen. Die Exkursion mit Schülern der BBS Gerolstein war eine Premiere für die Wirtschaftsförderer: „Wir haben in den vergangenen vier Jahren sehr gute Erfahrungen mit Studierendenexkursionen gemacht. Wir haben jedoch die Notwendigkeit erkannt, auch schon jüngere Zielgruppen, die noch vor Ort sind, über die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierechancen in unserer Region zu informieren und mit dem ein oder anderen Vorurteil aufzuräumen“ sagt Judith Klassmann-Laux, die bei der WFG für das Thema Fachkräftegewinnung und -bindung zuständig ist. Aus diesem Grund ist Anfang des Jahres die Idee zu den Schülerexkursionen geboren worden. Per Bus ging es für die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag zu den Unternehmen Bilstein & Siekermann GmbH & Co. KG in Hillesheim, zur apra norm Elektromechanik GmbH in Mehren und zur Rauschert Oberbettingen GmbH. Bei allen Unternehmen wurden sie von den für das Thema Ausbildung Verantwortlichen empfangen. Zunächst erfolgte eine Vorstellung der Betriebe, die dann jeweils durch einen ausführlichen Rundgang durch die Produktion gekrönt wurde.

Für einige Schülerinnen und Schüler war es der erste Blick hinter die Kulissen von Industriebetrieben. Dass sie sich eine Karriere vor Ort durchaus vorstellen können, bewiesen die zahlreichen Fragen zu den Ausbildungsmöglichkeiten, die nach den Betriebsrundgängen gestellt wurden. Vor allen Dingen die Angebote zum Dualen Studium, das alle drei Unternehmen im Ausbildungsportfolio haben, schienen bei den Exkursionsteilnehmern auf Interesse zu stoßen. Somit steht für alle Beteiligten – die Schule, die Unternehmen und die WFG Vulkaneifel – fest: Wiederholung: gerne!

Quelle: Kreisverwaltung Vulkaneifel

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