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Trier: Eis und Schnee verhindern Abfallsammlung

Pressemeldung vom 23. Januar 2017, 16:03 Uhr

Wie der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) bereits mehrfach berichtete, können aufgrund von Schnee und Glatteis zurzeit die Abfälle oft nicht wie geplant eingesammelt werden. Insbesondere in den höheren Lagen von Eifel und Hunsrück sind Häuser, Straßen und Orte wegen Schneemassen und Glätte am Tag der Abfuhr nicht erreichbar, so dass die Tonnen nicht geleert werden können.

Einsammlung bei der nächsten regulären Tour Nach Auskunft der mit der Entsorgung beauftragten Unternehmen können – trotz Hinweise auf die Probleme, die liegengebliebene Abfälle verursachen – die wegen Witterungsverhältnissen ausgefallene Touren aus Kapazitätsgründen nicht nachgefahren werden. Eine zusätzliche Sammlung ist somit leider nicht möglich. Die Straßen und Orte, die nicht angefahren werden konnten, sind dem A.R.T. und den mit der Entsorgung beauftragten Unternehmen jedoch bekannt, so dass dort bei der nächsten regulären Abfuhr zu den Tonnen auch geeignete Behältnisse – wie handelsübliche Kunststoffsäcke für Restabfälle oder Papiersäcke und Kartons für Papier- und im Landkreis Vulkaneifel Bioabfälle -ausnahmsweise hinzugestellt werden dürfen. Dabei ist darauf zu achten, dass die zugestellten Behältnisse eindeutig den richtigen Tonnen und Abfallarten zugeordnet werden können.

In der Stadt Trier und den Landkreisen Trier-Saarburg und Vulkaneifel darf die zusätzlich bereitgestellte Menge das Volumen der jeweils aufgestellten Behälter nicht überschreiten.

In den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Eifelkreis Bitburg-Prüm werden die grauen Tonnen nach dem ersten Kippvorgang mit den Restabfall-Mehrmengen gefüllt und erneut entleert. Für jede Leerung fallen die üblichen Gebühren an. Für zusätzlich bereitgestellte Altpapierabfälle sind keine weiteren Kosten zu entrichten.

Tonnen abends wieder zurückräumen Der A.R.T weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass aus Gründen der Verkehrssicherung die Abfälle nach einer ausgefallenen Tour noch am selben Tag wieder weggenommen und auf das Grundstück zurückgebracht werden müssen.

Zusätzliche Entsorgungswege Grundsätzlich besteht die Möglichkeit Papierabfälle und Gelbe Säcke kostenfrei im Entsorgungs- und Verwertungszentrums Mertesdorf, auf dem A.R.T.-Wertstoffhof in der Metternichstraße 35, Trier (Öffnungszeiten Mertesdorf und Trier: Montag bis Samstag 8:00 bis 16:Uhr) und im Entsorgungszentrum Sehlem (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30 bis 17:00 Uhr, Samstag von 8:30 bis 12:00 Uhr)abzugeben. Auf der Deponie Plütscheid (Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch und Freitag 9:30 bis 17:30 Uhr, Donnerstag geschlossen) und bei der Abfallumladestation Walsdorf (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr und Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr) werden Papierabfälle ebenfalls kostenfrei angenommen.

Winterproblematik in der Vergangenheit Die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel traten dem A.R.T. bereits zum 01.01.2016 bei. Die bestehenden Entsorgungsverträge mit den beauftragten Unternehmen wurden dabei übernommen. Auch in diesem Jahr sammelndie Entsorgungsunternehmen die Abfälle ein, die die Gegebenheiten vor Ort bereits seit Jahren kennen. Der A.R.T. steht in engem Kontakt mit denbeauftragten Unternehmen und stimmt sich immer wieder wegen der ausgefallenen Touren ab. Doch auch die Entsorger melden, dass dieser Winter besonders schwierig sei. Gleichzeitig versichern Sie, dass die erfahrenen Fahrer alles versuchen und die Sammlung der Abfälle nur im äußersten Fall nicht fortführen.

Weitere Auskünfte am Abfall-Telefon Bei Unklarheiten und Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abfall-Telefons gerne zur Verfügung (0651 949 1414, info@art-trier.de).

Quelle: Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier

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