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Südwestpfalz: Geschwister stellen gemeinsam in Kreisgalerie aus

Pressemeldung vom 9. Juni 2016, 15:30 Uhr

Unter dem Titel „Lebendige Abstraktionen“ stellen die Vorderpfälzer Elvi und Iris Beiner ab 26. Juni ihre abstrakten Malereien in der Kreisgalerie aus. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 26. Juni, wie gewohnt um 11 Uhr in der Schulstraße 14 in Dahn mit einführenden Worten der Kunsthistorikerin Simone Maria Dietz aus Karlsruhe und musikalischer Umrahmung der Kreismusikschule. Die Ausstellung läuft bis zum 24. Juli und kann täglich zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden.

Elvi und Iris Beiner sind Schwestern und wohnen beide in Herxheim. Da ist es natürlich auch naheliegend gemeinsam ein Atelier zu betreiben und auch die meisten Ausstellungen gemeinsam zu bestreiten. Beide Künstlerinnen bevorzugen als Maltechniken die ungegenständliche informelle Acrylmalerei, Collagen/Mischtechnik in Verbindung mit Sand, handgeschöpften Papieren, Leinen und Pasten.

Elvi Beiner, die jüngere der beiden, wurde 1965 in Herxheim geboren. Studien in abstrakter Malerei betreibt sie seit 1998. Sie studierte mehrere Semester an der Kunstschule Villa Wieser, besuchte die Freie Akademie Rhein/Ruhr in Krefeld, nahm an zahlreichen Weiterbildungen in der Kunstakademie Bad Reichenhall, am Bodensee, im Allgäu sowie an der Europäischen Kunstakademie in Trier teil und übt seit zehn Jahren Kursleitertätigkeiten im eigenen Atelier aus. Über ihre Arbeiten sagt sie selbst: „Der unverwechselbare Ausdruck meiner Kunst entsteht durch lebendig strukturierte Oberflächen mit viel Spannung und habtischer Qualität. Die Bilder entstehen in einem offenen dialogischen Prozess, in einem Wechselspiel zwischen Intuition, Aktion und Reflektion.“

Iris Beiner, Jahrgang 1961, gebürtig in Landau, hat exakt den gleichen künstlerischen Werdegang wie ihre Schwester zurückgelegt, allerdings ohne Kurse im eigenen Atelier zu leiten. Die Entstehung ihrer Arbeiten charakterisiert Iris Beiner folgendermaßen: „Nicht die fertige Vorstellung eines Bildes, sondern der innere Impuls für eine bestimmte Farbe, für einen bestimmten Gestus ist Ausgangspunkt meiner Arbeiten. Reflektorisches Betrachten, das Abstandnehmen, um eine Partie zu überarbeiten, einen neuen Akzent, ein Gegengewicht zu setzen, sind Teile des Bildfindungsprozesses. Das Ergebnis sind Bilder, die ein fein austariertes Verhältnis von Komposition, von Spiel und Spannung, von Spontanität und bewusster Gestaltung aufweisen.“

Quelle: Kreisverwaltung Südwestpfalz

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