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Rhein-Pfalz-Kreis: MITMACH-NACHMITTAG MIT „SENIORICAL“

Pressemeldung vom 28. Februar 2014, 09:22 Uhr

WALDSEE. Zu einem Mitmach-Nachmittag „für Senioren und alle, die es einmal werden wollen“, lädt der Seniorenbeirat des Rhein-Pfalz-Kreises gemeinsam mit der Ökumenischen Sozialstation, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Seniorenbeirat Waldsee ein. Er findet am Sonntag, 9. März, ab 14 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum Waldsee statt (Kirchenstraße 14).
Nach einem Kurzvortrag von Michaela Fütterer, Altenpflegerin und Fachkraft für Gerontopsychiatrie, geht das Programm fließend in den aktiven Teil des Nachmittags über. Geboten wird ein kleines Musiktheaterstück (Seniorical) von Nela W. Feuerstein mit dem Titel „Rosen, Tulpen, Nelken…“, das vertraute Vergangenheit wach werden lässt und trotzdem aktuell ist. Gespielt und gesungen von „Placebo“, der ersten und einzigen Laienspielgruppe einer Ökumenischen Sozialstation, soll es die Zuschauer zum Mitsingen, -klatschen, -tanzen und -schunkeln ermuntern.

Die Mundartautorin Nela.W. Feuerstein hat das Seniorical nicht nur geschrieben, sondern auch mit den Amateurschauspielern der Ökumenischen Sozialstation Limburgerhof einstudiert und während der Probenphasen noch ausgefeilt. So entstand ein Stück aus dem Alltag der Besucher des Cafès Vergiss-Mein-Nicht, spielerisch ausgestaltet, komisch überzeichnet und wunderbar geeignet zum Mitfühlen und Mitsingen.
Hintergrund der Veranstaltung ist nach Angaben der Veranstalter, dass es – mitten unter uns – Menschen mit Demenz gibt. Die meisten lebten zu Hause, versorgten sich selbst oder würden von ihren Angehörigen oder Freunden betreut. Die Erfordernisse in dieser Lebenslage und vor allem die Befürchtung nicht mehr „mithalten“ zu können, führten die Betroffenen oft zum Rückzug in die eigenen vier Wände und zum Verlust der sozialen Kontakte. Irgendwann seien sie dann aus dem Gemeindeleben „verschwunden“.

Die Organisatoren wollen der Vereinsamung von Menschen mit Demenz entgegenwirken und damit an die Mitverantwortung jedes und jeder Einzelnen sowie der Kommunen appellieren. Gefragt seien Menschen mit Einfühlungsvermögen, welche die Hilfebedürftigkeit ihrer Mitbürger wahrnehmen und ihnen mit kleinen Hilfeleistungen den Alltag erleichtern. Mit relativ kleinen Schritten lasse sich schon viel erreichen.

Quelle: Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

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