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Neuwied: „Stadtteilgespräche“ griffen sensibles Thema auf

Pressemeldung vom 20. Februar 2014, 13:07 Uhr

Im Mittelpunkt: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Sie greift Themen auf, die Bürgern bewegen und die oft nicht ganz so einfach darzustellen sind. Die Projektgruppe Ideenwerkstatt in der südöstlichen Neuwieder Innenstadt handelt nach dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ und stellt in ihrer Reihe „Stadtteilgespräche“ Probleme in den Mittelpunkt, die jeden treffen können. Gerade weil Rente, Versicherungen, Erbschaftsrecht und anderes mehr auch existenziell für jeden Einzelnen wichtig sind, ist die Reihe Stadtteilgespräche, in der Experten Rede und Antwort stehen, so erfolgreich.

Die Ideenwerkstatt hat mit der aktuellen Veranstaltung „Entscheidungshilfen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ ein sehr sensibles Thema aufgegriffen. Denn es ist nicht einfach, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die Krankheit, Leiden und auch das Sterben betreffen. Dennoch ist es notwendig, da man sich über die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen klar werden muss. Der Diplom-Theologe und Diplom-Sozialarbeiter Bernhard Lahr vom Betreuungsverein Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Neuwied beantwortete in der GSG-Seniorenresidenz Fragen wie „Wie kann ich vorsorgen, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann? Was wird benötigt und was beinhaltet eine Vorsorgevollmacht? Brauche ich unbedingt eine Patientenverfügung? Was sollte ich bedenken und welche Form muss eine Verfügung haben?“

Gerade die Patientenverfügung wurde dabei zum Teil sehr kontrovers diskutiert. Über 60 Zuhörer waren zu dieser Gesprächsrunde gekommen, und die Projektgruppe ist sich sicher, Anregungen für eine Entscheidungshilfe zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gegeben zu haben.

Quelle: Pressebüro Neuwied

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