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Neuwied: Neuwied – Matara feiert 10 Jahre lang Hilfe zum Helfen

Pressemeldung vom 18. September 2015, 12:05 Uhr

Als im Dezember 2004 die schrecklichen Bilder von den verheerenden Verwüstungen des Tsunamis in Südostasien über die Bildschirme flatterten, löste das eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – auch in Neuwied. In der Deichstadt gab es viele, die bereit waren, zu spenden. Die aber auch wissen wollten, was mit ihrem Spendengeld passiert, und den Wunsch äußerten, ganz gezielte Projekte zu unterstützen.

Bei der VHS Neuwied war damals Sagara Abegunewardene als Dozent tätig – gebürtig aus Matara in Sri Lanka. Diese Küstenstadt war besonders betroffen, viele Kinder waren zu Waisen geworden. Über die Kontakte von Abegunewardene flossen die in Neuwied gespendeten Gelder ganz zielgerichtet nach Matara, um hier unter anderem ein Internat für Waisenkinder und eine neue Schule zu bauen.

Aus dieser spontanen Hilfsbereitschaft entstand im September 2005 der Freundeskreis Neuwied-Matara, der gezielte Projekte in Matara betreut und auch weiterhin Spenden sammelt. Nun, zehn Jahre später, feiert dieser Freundeskreis am Samstag, 26. September, sein „kleines Jubiläum“ und die Mitglieder blickten bei einem Empfang im Rathaus im Gespräch mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth auf das bisher Geleistete zurück.

Entstanden sind für die Kinder in Matara zum Beispiel zwei Wohnheime, eine Aula, eine Werkstatt, ein Naturwissenschaftsgebäude und eine Bibliothek. Seit einigen Jahren bietet der Freundeskreis Interessenten auch an, eine direkte Patenschaft für ein Kind in Matara zu übernehmen, um diesem die bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Schirmherrin des Freundeskreises ist Fürstin SophieCharlotte zu Wied. Infos zum Freundeskreis Neuwied-Matara gibt es hier: www.tsunami-kinder-matara.de

Quelle: Pressebüro der Stadt Neuwied

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