Energiewechsel

Mayen: Zukunftswerkstatt unter Moderation der Hochschule für öffentliche Verwaltung durchgeführt

Pressemeldung vom 17. Januar 2017, 09:57 Uhr

In diesen Tagen hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“ die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Anregungen in die Weiterentwicklung und Organisation der Verwaltung einzubringen. Hintergrund hierfür war die Umorganisation und Neuausrichtung der Verwaltung im April 2014, die nun unter Beteiligung der Mitarbeiter in ihrer Wirkung bewertet werden sollte. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, brauchte es zunächst eine Art Standortanalyse im Rahmen des eingeleiteten Organisationsentwicklungsprozesses, die mittels einer Mitarbeiterbefragung sowie der Zukunftswerkstatt erfasst werden sollte.

Nach einer offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Wolfgang Treis und Hochschuldirektor Klaus Weisbrod konnte die Zukunftswerkstatt unter Moderation eines Dozententeams von der Hochschule für öffentliche Verwaltung starten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten die Gelegenheit an vier Tischen, sogenannten „World Cafés“, zu bestimmten Themen miteinander zu diskutieren und ihre Ideen einzubringen. „Wie sieht die Stadtverwaltung Mayen im Jahr 2020 aus?“ – dieser Frage widmeten sich die Mitarbeiter unter Moderation von Dirk Roselt zum Beispiel an einem Tisch.

Klaus Pichler hingegen moderierte das World Café „Kommunikation“: An diesem Tisch konnten die Verwaltungsmitarbeiter ihre Wünsche und Ideen äußern, wie sich künftig die Kommunikation in der Verwaltung gestalten soll. Melanie Schwarzer moderierte das Thema „Organisation“. „Welche konkreten Möglichkeiten haben wir unsere Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung zu optimieren?“ war hier die Frage, der die Mitarbeiter nachgingen. Beim vierten World-Café stand Oberbürgermeister Wolfgang Treis persönlich zum Gespräch bereit. Was man immer schon einmal den Oberbürgermeister fragen oder ihm sagen wollte, hier hatte man die Chance dazu. Neben den Gesprächsrunden wurde auch ein sogenannter Brainwalk angeboten. Es wurden im Raum verschiedene Stellwände positioniert, die jeweils Fragestellungen aufwarfen wie „Welche Fortbildungsmaßnahmen wünsche ich mir?“, „Wie zufrieden bin ich mit meinem Arbeitsplatz?“ oder „Was erwarte ich konkret von der Führung?“.

Mittels Klebepunkten konnte man seine Stimmung ausdrücken oder auf Moderationskarten seine Ideen schreiben und diese an die jeweilige Stellwand pinnen.

Die Teilnahme an allen Aktionen war freiwillig, auch konnte jeder Mitarbeiter entscheiden, in welchem Umfang er teilnehmen wollte.

Man konnte die gesamte Veranstaltung besuchen oder nur punktuell reinschnuppern, sich an einer oder mehreren Aktionen beteiligen, aktiv mitreden oder einfach nur zuhören und die Meinung über den „Brainwalk“ kundtun. „Es hat mich sehr gefreut, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in großer Anzahl und auch inhaltlich umfangreich beteiligt haben“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis. „Einige fundierte Anregungen wurden mir bereits im persönlichen Austausch vorgetragen. Ich bin gespannt, welche Ideen darüber hinaus noch entwickelt wurden.“ Das Dozententeam wird nun die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt zusammentragen und in einem anschließenden Workshop mit den Führungskräften der Verwaltung analysieren. Die Ergebnisse dienen den Führungskräften als Arbeitsgrundlage, um weitere Verbesserungspotenziale zu erschließen und darauf aufbauend neue Maßnahmen für das Jahr 2017 zu entwickeln und umzusetzen.

Quelle: Stadtverwaltung Mayen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis