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Mayen: Sicherheitskonzept für Lukasmarkt

Pressemeldung vom 28. September 2015, 12:41 Uhr

MAYEN. Bei einem gemeinsamem Gespräch von Rettungsdiensten, THW, Freiwilliger Feuerwehr, Bauaufsicht, Marktamt und der Polizei stand auch 2015 wieder das Sicherheitskonzept des Lukasmarktes im Fokus.
Mit der Polizei und der Feuerwehr hat man bereits vor Jahren ein Sicherheitskonzept entwickelt. In der Stadt hängen Plakate, die Fluchtwege anzeigen. Gästen wird empfohlen, die Park-and-Ride-Parkplätze sowie öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, gerade am Dienstag und den beiden Sonntagen.
Dieses Sicherheitskonzept hat sich bewährt, wird aber immer wieder überprüft und neu unter die Lupe genommen. Insgesamt, da waren sich alle Teilnehmer jedoch einig, ist das Mayener Konzept hervorragend.
Beim Lukasmarkt handelt es sich um ein Volksfest in der gesamten Innenstadt, bei der es nach allen Seiten hin Zu- und Abgänge gibt, die in einen Lageplan eingezeichnet sind. Dieser wird als Plakat in jedem Schaustellerbetrieb ausgehangen und ist auch im Lukasmarkt-Flyer abgedruckt. So können sich die Besucher über ihren Standort informieren und die möglichen Ausweichflächen einsehen.

Dies vor allem als Prävention für die auswärtigen Besucher, die mit den örtlichen Gegebenheiten nicht so vertraut sind wie die Mayener Bevölkerung. Zusätzlich gibt es sechs Notbeleuchtungen für Hauptausgänge des Marktes. Sollte die Stromversorgung auf dem Platz ausfallen, so schalten sich diese Strahler automatisch ein um den Besuchern einen Ausgang zu weisen.

Gleichzeitig werden vom Marktamt in Verbindung mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Bauhof zusätzliche Fluchtwegbanner über den Straßenabgängen als optisches Merkmal aufgehängt. Auch mit Blick auf den letzten Lukasmarktsonntag mit seinem Feuerwerk, welches immer ein hohes Aufkommen an Besuchern zu verzeichnen hat.

Beim Feuerwerk werden Familien mit kleinen Kindern und/oder Kinderwagen aufgefordert die kurzzeitigen Engpässe kurz vor dem Feuerwerk am Burgaufgang und oberen Markt zu meiden und stattdessen das Feuerwerk vom unteren Marktplatz, vom Alten Rathaus, Modehaus Küster, Kirchplatz Herz Jesu oder Kelberger Straße aus anzuschauen.
In der Besprechung wurde mit dem DRK zusätzlich vereinbart, an diesem Abend ein weiteres Krankentransportfahrzeug und zusätzliche Helfer im Bereich Rettungswache zu stationieren. Auch die Freiwillige Feuerwehr wird zwischen 19.30 -20.30 Uhr am oberen Marktplatz verstärkt im Einsatz sein.
Beim Krammarkt werden die Feuerwehrzufahrten zum Seniorenheim (die bisher immer frei waren) im Auge behalten sowie die Anfahrtswege entlang des Forums, die nur einseitig von Markthändlern belegt sind.

Ebenso gilt die Straße „Im Preul“ als Zufahrt zur Bäckerstraße als Feuerwehrzone, die frei bleibt. Natürlich ist die Marktaufsicht täglich vor Ort, u.a. auch um zu verhindern, dass „fliegende Händler“ oder Musiker Laufwege zubauen und hierdurch Engpässe verursachen.

Den Rettungsdiensten wird frühzeitig ein Lageplan zur Verfügung gestellt, damit sich diese auf evtl. geänderte Zufahrten in das Lukasmarkt Gelände einstellen können.
Auch der ruhende Verkehr wird während des Lukasmarktes verstärkt beobachtet, damit hier nicht vorgesehene Zufahrten und Rettungswege mit parkenden Fahrzeugen zugestellt werden.

Quelle: Stadtverwaltung Mayen

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