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Mainz: Freiwilligenagenturen und Ehrenamtsbörsen sind wichtige Pfeiler der Engagementförderung

Pressemeldung vom 22. Juni 2015, 09:48 Uhr

Das Ehrenamt ist mir ein Herzensanliegen. Es ist gut, dass wir in Rheinland-Pfalz eine moderne Infrastruktur haben, um Ehrenamt und freiwilliges Engagement zu fördern. Ehrenamtsbörsen und Freiwilligenagenturen sind dafür sehr wichtige Pfeiler.“ Dies unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Einrichtungen aus Rheinland-Pfalz. Um sich mit ihnen über aktuelle Fragen und Herausforderungen auszutauschen, hatte die Ministerpräsidentin zu einem Arbeitsfrühstück in die Staatskanzlei eingeladen.
„Engagement entfaltet sich vor allem dort, wo es um konkrete Dinge und Probleme geht, also in den Kommunen. Damit die Bereitschaft zum Ehrenamt einerseits und die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement andererseits zusammenkommen, ist Unterstützung notwendig. Und genau diese leisten die Ehrenamtsbörsen und Freiwilligenagenturen, von denen es 28 in Rheinland-Pfalz gibt“, sagte die Ministerpräsidentin. Sie seien jedoch weit mehr als Vermittlungsagenturen für Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. „Sie erbringen vielfältige Leistungen und Angebote für eine aktive Bürgergesellschaft, beispielsweise die Organisation von Weiterbildungsangeboten oder den Erfahrungsaustausch für Ehrenamtliche“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Landesregierung unterstütze ihre Arbeit vor allem über die „Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung“, die in der Staatskanzlei angesiedelt ist. Hierzu gehörten neben der finanziellen Förderung insbesondere auch die Fortbildung und Qualifizierung. „Neben dieser guten Kooperation auf Arbeitsebene ist mir der persönliche Austausch sehr wichtig. Nur gemeinsam können wir unsere Angebote und die Unterstützung für die Ehrenamtlichen in unserem Land weiterentwickeln“, sagte die Ministerpräsidentin.

Hinweise:
Freiwilligenagenturen sind Bindeglieder zwischen Organisationen wie Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Initiativen, die einen Teil ihrer Projekte nur durch die Unterstützung freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisieren können, und den Freiwilligen, die ehrenamtlich arbeiten wollen. Träger von Freiwilligenagenturen sind Kirchen, Wohlfahrtsverbände, freie Initiativen sowie Verbandsgemeinden, Städte und Landkreise.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Arbeitsfrühstück mit der Ministerpräsidentin:
Gisela Scheurer, stellv. Vorsitzende des Fördervereins „Die Brücke“ i.V. von Frau Uschi Rustler, Leiterin Seniorenbüro und Ehrenamtsbörse „Die Brücke“
Andrea Rohrbach, Ehrenamtsbeauftragte in der Kreisverwaltung Altenkirchen
Nicole Erlemann, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Ute Brommer, Leiterin der Speyerer Freiwilligenagentur Spefa
Carsten Müller-Meine, Leiter Ehrenamtsagentur Trier
Lydia Müller, Leiterin Freiwilligenagentur Kaiserslautern
Tanja Schuster, Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Selz
Hanne Wiesenmaier-Löhr, stellv. Leiterin der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS)
Luzie Schwarz, zust. für Ehrenamt in der Verbandsgemeindeverwaltung Linz am Rhein
Jochen Stentenbach, zust. für Ehrenamt in Verbandsgemeindeverwaltung Wissen

Judith Schappert, zust. für Ehrenamt in Donnersbergkreis
Lieselotte Meyer-Engelke, Seniorenbüro und Ehrenamtsbörse Landau
Evi Arens, Leiterin Ehrenamtsagentur Mainz
Susanne Kaiser-Zech, Leiterin der Ehrenamtsbörse Carat, Caritas Neustadt a.d. W.
Hélène de Wolf, Vorstandsmitglied Lokales Bündnis für Familie der VG Saarburg,
Wolfgang Siebner, Einrichtungsleiter des Stift St. Martin, Bingen
Andrea Nichell-Karsch, Quartiersmanagerin, Bingen
Kathleen Benekenstein, Leiterin Koblenzer Ehrenamtsagentur
Peter Gerlinger, Ehrenamtsbörse Schifferstadt
Maria Pröllochs, Interkulturelle Ehrenamtsbörse im Landkreis Germersheim
Valeria Nyantakyi, Interkulturelle Ehrenamtsbörse im Landkreis Germersheim.

Quelle: STAATSKANZLEI RHEINLAND-PFALZ

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