Energiewechsel

Mainz-Bingen: Von Hamburg nach Ockenheim

Pressemeldung vom 30. Mai 2012, 11:37 Uhr

Beide stammen sie aus Hamburg, doch gefallen hat es ihnen auch in Rheinhessen ganz besonders gut. Und in Ockenheim feierten Dr. Ursula und Gerhard Weidemann nun ihre Diamantene Hochzeit. Landrat Claus Schick gratulierte auch im Namen des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, VG-Bürgermeister Dieter Linck und Ortsbürgermeister Arnold Müller gehörten ebenso zur Gratulantenschar.

Dr. Ursula und Gerhard Weidemann lernten sich bereits in der Sexta, der sechsten Klasse der Lichtenberg-Schule in Hamburg kennen. Nachdem sie beide das Abitur abgelegt hatten, absolvierte Gerhard Weidemann ein Praktikum auf einer Werft, wurde dann 1942 zum Militär eingezogen und musste seinen Kriegsdienst in der 9. Schiffsstammabteilung verrichten. Er geriet in kanadische Kriegsgefangenschaft, aus der er bald aber wieder entlassen wurde. Währendessen musste Dr. Ursula Weidemann zum Arbeitsdienst und arbeitete später als Straßenbahnschaffnerin in Kiel. Da Gerhard Weidemann aufgrund des Kontrollratsgesetztes keinen Schiffsbau studieren konnte, schrieb er sich in Karlsruhe für Maschinenbau ein, seine Gattin studierte ebendort Medizin. 1951 legte Gerhard Weidemann seinen Abschluss ab und bleibt noch zwei Jahre an der Hochschule, arbeitete dann unter anderem bei Siemens, der Schneider Feinwerktechnik und lehrte von 1967 bis zu seinem Ruhestand 1985 an der FH Bingen. Seine Gattin arbeitete als Ärztin, bis die Kinder auf die Welt kamen, die heute 89-jährigen haben einen Sohn, eine Tochter, zwei Enkelinnen und einen Enkel. Nach der Kinderzeit übernahm Dr. Ursula Weidemann immer wieder Praxisvertretungen. Beide gehen sie gerne auf große Reise, oft mit dem Schiff, Dr. Ursula Weidemann ist zudem leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Ihr Ehemann war Vorsitzender des Bad Kreuznacher Alpenvereins und auch Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschen Alpenvereins.

Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

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