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Ludwigshafen: Orthopädische und Unfallchirurgische Klinik des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert

Pressemeldung vom 27. Februar 2014, 15:28 Uhr

Höchste Qualität für Endoprothetikpatienten

Ludwigshafen (kahy). Die Qualität der Versorgung mit Endoprothesen im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus wurde durch eine unabhängige Stelle geprüft und anerkannt. Die Zertifizierungsgesellschaft ClarCert hat die Abläufe in der Orthopädischen und Unfallchirurgischen Klinik über mehrere Tage überprüft. Gründlich wurden dabei unter anderem Prozesse der Behandlung mit Planung, Aufnahme und Aufklärung, Operation, systematischer Pflege, Mobilisation und Nachsorge begleitet und durchleuchtet. Und auch Dokumentation, Datenschutz oder der Einsatz von medizinischen Geräten wurde überprüft.

Nach der erfolgreichen Zertifizierung ist die Orthopädische und Unfallchirurgische Klinik des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses und das damit verbundene Orthopädiezentrum Rhein-Neckar, in dem qualifizierte Fachleute eng zusammenarbeiten, das einzige zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar und im weiteren Umkreis. Rund 700 Hüftprothesen und 450 Knieprothesen werden im Jahr eingesetzt. Das jetzt übergebene Zertifikat ist bis Juni 2017 gültig.

„Von Kopf bis Fuß sind Patienten bei uns rundum betreut. Kurze Wege und regelmäßiger Kontakt sichern den Behandlungserfolg“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes Stöve stolz den Erfolg seines Teams. Seit mehr als 25 Jahren werden orthopädische und unfallchirurgische Patienten im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus von einem qualifizierten interdisziplinären Team behandelt. In dieser Zeit wurden über 40.000 stationäre Patienten betreut. Seit Beginn sind die Mediziner gesuchte Fachleute für den Bereich des künstlichen Gelenkersatzes an Hüfte und Knien: Rund 17.500 künstliche Gelenke wurden in den letzten Jahren eingesetzt. Ein Stab von 22 Medizinern führt im Jahr über 2.500 Operationen durch. Eine wichtige Rolle im Behandlungserfolg spielen auch die Pflegekräfte, Physiotherapeuten und die Mitarbeiterinnen des Krankenhaussozialdienst.

Wegen der großen Zahl an eingesetzten Gelenken verfügt das Team im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus über viel Erfahrung und kann auf individuelle Bedürfnisse von Patienten eingehen. Geboten wird das gesamte Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie, inklusive ambulante Operationen. Daneben werden orthopädische und unfallchirurgische Notfälle und D-Arzt-Fälle versorgt. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patienten mit schweren Schäden der großen und kleinen Gelenke und mit Frakturen. „Aufgrund unserer Spezialisierung auf Hüft-, Knie- und Schultergelenkendoprothetik, ist es uns möglich, auch spezialisierte Verfahren anzubieten“, betont der Chefarzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wirbelsäulenchirurgie, inklusive minimalinvasiver und endoskopischer Verfahren sowie Bandscheibenprothesen. Weiterhin wird das gesamte Spektrum der unfallchirurgischen Versorgung angeboten und Spezialisten für Hände und Füße und Kinderorthopädie arbeiten ebenfalls mit im Team. Gelenkerhaltende Therapien von Schulter-, Sprung- und Fußgelenken runden das Angebot ab. Patienten schätzen neben der medizinischen Qualität vor allem die familiäre, aber auch moderne Atmosphäre des Hauses und die gute Vernetzung mit kompetenten Partnern vor Ort.

Zahlen und Fakten
*100 Betten
*22 ärztliche Mitarbeiter in der Klinik
*Versorgung der Spezialgebiete durch 11 Fachärzte
*2.500 stationäre Operationen im Jahr
*700 Hüftprothesen im Jahr
*450 Knieprothesen im Jahr
*300 Operationen an der Wirbelsäule im Jahr
*200 Wechseloperationen im Jahr

Quelle: St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH c/o St. Marienkrankenhaus

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