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Koblenz: Stadtteilfrühstück am 01.Februar

Pressemeldung vom 25. Januar 2017, 15:29 Uhr

Jeden ersten Mittwoch eines Monats lädt das Team des Frühstückstreffs im JuBüZ zum Stadtteilfrühstück ein. In der Zeit von 9:30 bis 11:30 Uhr besteht die Möglichkeit, lecker zu frühstücken, Freunde und Bekannte zu treffen oder auch neue Kontakte zu knüpfen.

Seit Juni 2013 ist das Mittelrhein-Museum am neuen Standort, dem Forum Confluentes, beheimatet. Seit dieser Zeit konnte das Museumsteam über 30 Ausstellungen realisieren und präsentieren. Nun steht auch schon die nächste Sonderausstellung ?Der Große Krieg im Kleinformat. Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg? in den Startlöchern. Wie die Arbeit in einem Museum hinter den Kulissen abläuft und alles zur neuen Sonderausstellung im Mittelrhein-Museum erfahren die Teilnehmer des Stadtteilfrühstücks am Mittwoch, 1. Februar 2017 von der Pressesprecherin des Mittelrhein-Museums Dipl. Päd. Nora Löhr.

Der große Krieg im Kleinformat. Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg. Laufzeit: 11.02. ? 11.06.2017 Eröffnung: Freitag, 10.02.2017, 19 Uhr

Der Erste Weltkrieg hat mit seinen ungeheuren Schrecken nicht nur Politik und Gesellschaft, sondern auch die bildende Kunst in den Grundfesten erschüttert. Künstler waren unmittelbar Zeugen der Ereignisse. Besonders in der kleinformatigen Graphik und Medaillenkunst wurden aufgrund ihres intimen Charakters die grauenhaften Ereignisse in teilweise drastischer Weise thematisiert. Mehr als den Malereien in großen Formaten haftet ihnen etwas Spontanes, teilweise Subversives an. Der Erste Weltkrieg war nicht zuletzt ein Krieg der Vorstellungen in Bild und Wort. Neben der offiziellen Propaganda in Flugblättern tritt 1914 auch die Künstlergraphik, um die es hier geht. Eingangs des Kriegs oft noch von Euphorie beflügelt, zogen bald Skepsis, Erschütterung, Anklage und Trauer in die Kunstwerke ein. 1918 brach für viele eine ganze Welt, ein ganzes Weltbild zusammen. Die Werke werden in thematischen Gruppen präsentiert, wobei bewusst sehr bekannte Künstler neben heute fast unbekannten s! tehen. Das betrifft oft solche Künstler, die durch den vorzeitigen Tod im Krieg nie eine Chance auf eine reguläre Künstlerlaufbahn hatten. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der LETTER-Stiftung in Köln erarbeitet, aus deren enorm reichhaltiger Sammlung eine Auswahlt getroffen wurde. Die Realisierung erfolgt in Kooperation mit dem Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt, dem Museum der Stadt Worms im Andreasstift und der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow.

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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