Energiewechsel

Koblenz: Stadtbad – Planung Ersatzbau – Finanzierung unklar

Pressemeldung vom 13. Juli 2012, 12:24 Uhr

Stadtbad – Grundlagen der Planung für Ersatzbau stehen – Finanzierung noch ungeklärt

Seit 1997 beschäftigen sich Rat und Verwaltung bereits mit Plänen, ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Stadtbad in Koblenz zu bauen. So wurde etwa 1997 die Verwaltung beauftragt, ein Bad auf dem Südrand des Messeplatzes zu planen.
1999 wurden hingegen Koblenzer Architekten beauftragt, eine Generalsanierung am bestehenden Stadtbad zu planen.
In 2005 fasste der Rat den Beschluss, ein ?familiengerechtes Hallenbad mit Sportkomponente? zu errichten. Die Verwaltung sollte dazu verschiedene Standorte (Handelshof, Moselbogen, Zentralplatz) überprüfen. Der Stadtvorstand favorisiert das Handelshofgelände.
In dieser Zeit kommen auch neue Finanzierungsmodelle, wie PPP, ins Gespräch. Daher fragt die Stadt beim Land nach, ob der Neubau eines Hallenbades in Koblenz als PPP-Pilotprojekt begleitet werden könnte. Ab 2007 kümmert sich die Projektentwicklungsgesellschaft der Landes (PER) um die Frage, ob sich eine PPP-Finanzierung eignet. Aus diesem Grund schlägt sie eine Marktuntersuchung vor, die 2008 vorliegt.
Nach der Bädermarktanalyse erstellt die Verwaltung in mehreren Workshops ein Wirtschaftlichkeitsgutachten, das Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein 2008 im Lenkungsausschuss des Finanzministeriums vorstellt.

Rat und Verwaltung kommen zu dem Schluss, dass ein Neubau in Eigenregie der richtige Weg ist. Ein entsprechender Ratsbeschluss datiert aus 2010. Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit soll die Stadt ein neues Hallenbad bauen. Die Verwaltung beim Land um Zuwendungen verhalten und die Haushaltsverträglichkeit gegenüber der Aufsichtbehörde darstellen

Ein Grundstück hält die Verwaltung seit 2007 vor, im Moselbogen im Rauental. Ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegendes Grundstück ist ebenfalls im Eigentum der Stadt, um dort die notwendigen Parkplätze anzulegen.

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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