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Koblenz: Gemeinsame Vermarktung der Fritsch-Kaserne

Pressemeldung vom 28. September 2016, 16:38 Uhr

Im gemeinsamen Interesse der Stadt Koblenz und der BImA soll das im Bundeseigentum befindliche und rund 12,5 ha große Gelände der ehemaligen ?Fritsch-Kaserne? in Koblenz-Niederberg, einer städtebaulichen Nutzung zukommen. Gedacht ist hier an Wohnen, die Ansiedlung nicht störenden Gewerbes, Büros und Dienstleistungssektor, bzw. Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Ebenso sind Flächen für Freiraum-,Grün- und Erschließungsanlagen vorgesehen, sowie für Gemeinbedarf, Zentrale Einrichtungen und die Nahversorgung des Gebietes.

Nunmehr stehen entscheidende Schritte zur Vermarktung der Fläche an. Diese wurden heute durch Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Claus Niebelschütz, Hauptstellenleiter Verkauf der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Koblenz, vorgestellt.

Demnach bereitet der Bund zusammen mit der Stadt Koblenz die nächsten Vermarktungsschritte für den ehemaligen Unterkunftsbereich vor. In der kommenden Woche wird die Fläche von BImA auf der Immobilienmesse EXPO-Real in München interessierten Investoren als ?Vorankündigung? präsentiert. Im Januar 2017 beginnt dann das offizielle Interessensbekundungsverfahren bzw. eine Marktabfrage. Die Entscheidung über die Grundstücksvergabe wird von der BImA unter Einbeziehung der Stadt vorbereitet und ist für Mai/Juni 2017 geplant. Dies bedeutet, die Wertung der Angebote und Nutzungskonzepte erfolgt in Absprache zwischen BImA und der Stadt Koblenz. Ein städtebaulicher Vertrag mit dem potentiellen Erwerber und ein Bebauungsplanverfahren werden anschließend die städtischen Zielvorstellungen für das Gelände sichern. Das Vertragswerk soll im Sommer 2017 verhandelt und die Bauleitplanung danach gestartet werden.

?Ich freue mich, dass nun Bewegung in die Entwicklung des Geländes der Fritsch-Kaserne kommt“, so Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, ?schließlich sprechen wir hier von einem der größten zukünftigen Städtebau-Projekte in Koblenz überhaupt. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Wohnraum, auch bezahlbarem Wohnraum“, so hob Hofmann-Göttig hervor, ?ist die Vermarktung der riesigen Brachflächen eine große Zukunftschance.“

?Die Fritsch Kaserne ist ein äußerst attraktiver Standort zur Entwicklung eines Wohnstandortes, für den es in Koblenz nachhaltigen Bedarf gibt,? ergänzte Claus Niebelschütz. ?Das Gelände ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Wer kann sein Wohngebiet schon unmittelbar aus dem Stadtzentrum mit einer Seilbahn erreichen? Ich bin sehr zuversichtlich gemeinsam mit der Stadt Koblenz eine erfolgreiche Entwicklung der Liegenschaft anzustoßen und den richtigen Investor zu finden.?

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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