Energiewechsel

Koblenz: Förderbescheid für Gesamtmaßnahme liegt vor

Pressemeldung vom 13. September 2016, 09:53 Uhr

Der Förderbescheid für den weiteren Neubau der L 52 Nordentlastung Koblenz-Metternich 1. BA ist bei der Stadtverwaltung Koblenz eingegangen, teilt Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig mit. Das Land Rheinland-Pfalz genehmigt der Stadt Koblenz Fördermittel in Höhe von 2.632.500 ?, für die Fortsetzung der bereits im Oktober 2015 begonnenen Herstellung der Nordentlastung. Die Nordentlastung Koblenz-Metternich verläuft von der Rübenacher Straße in Metternich bis zur Stadtstraße ?An der Römervilla? im Stadtteil Bubenheim, wo der Ausbau des ehemaligen Kreisverkehrsplatzes in einen lichtsignalgesteuerten Knotenpunkt bereits in Vorbereitung für den zukünftigen Anschluss der Nordentlastung im August 2016 abgeschlossen werden konnte. Der nun auf einer Länge von 1,5 km herzustellende Lückenschluss zwischen der B 9 und der B 416 stellt eine leistungsfähige Nord-Südverbindung zwischen der B 9 im Norden und der B 416 sowie der Kurt-Schumacher-Brücke im Süden dar. Sie unterstützt die gute strukturelle Entwicklung der Gewerbegebiete und führt im Ortsteil Metternich zu einer maßgeblichen Entlastung. Sowohl an den Ausbauenden als auch an den weiteren kreuzenden Straßen wird die Nordentlastung über neue Knotenpunkte an das heutige Bestandsnetz angeschlossen. Da es sich bei der Nordentlastung um eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Koblenz und des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) handelt, bei der neben der Finanzierung durch das Land, aus rechtlichen Gründen auch die Finanzierung der Stadt in Form eines Förderbescheids zu sichern ist, kann mit den Ausführungsplanungen sowie den weiteren bauvorbereitenden Arbeiten erst jetzt begonnen werden. Die Rodungsarbeiten an der Trasse werden ab Oktober 2016 durchgeführt. Dann soll auch mit dem für den Bau der Nordentlastung erforderlichen Rückbau der Kleingartenanlage Weinacker begonnen werden. Im Anschluss an die Rodungsarbeiten und als Vorbereitung für die weiteren archäologischen Untersuchungen wird die Trasse anschließend auf Kampfmittel untersucht. Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit der Ausschreibung eines weiteren Bauabschnittes zu beginnen, so dass in der ersten Jahreshälfte 2017 der Bau der Nordentlastung fortgesetzt werden kann.

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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