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Koblenz: Bundesverteidigungsminister im Rathaus – Eintrag in das Goldene Buch

Pressemeldung vom 25. Juli 2012, 08:39 Uhr

Zu einem Gespräch empfing heute Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière. Der Minister war auf Vermittlung des Koblenzer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs ins Koblenzer Rathaus gekommen. Thema war die Zukunft des Gebäudekomplexes Koblenzer Hof am Rheinufer. Er wird vom BWB genutzt, ein Teil, das ehemalige Hotel ist derzeit wegen statischer Probleme ungenutzt.
Die bisherigen Pläne sehen die Aufgabe des Gebäudes im Jahr 2018 vor. Der Minister machte deutlich, dass in den Koblenzer Hof nichts mehr investiert werden soll und die bisherigen Nutzer nicht mehr zurück kommen.

Hofmann-Göttig und Fuchs stellten dem Minister detailliert vor, wie sich der Gebäudekomplex für ein hochwertiges Hotel nutzen ließe. „Wir möchten eine Hotelimmobilie der besonderen Art in Koblenz“, erklärte Hofmann-Göttig. Dazu baten sie den Minister zu prüfen, ob statische Unterlagen existieren und Pläne, auf denen die Vernetzung der Gebäude mit Ver- und Entsorgungsleitungen erkennbar sind. Daraus ließe sich ableiten, mit welchem Aufwand ein Investor rechnen muss.

Ferner drängten Fuchs und Hofmann-Göttig auf eine schnelle Entscheidung, denn ein eingerüstetes leer stehendes Gebäude sei an dieser Stelle nicht akzeptabel. De Maizière sicherte eine umfassende Prüfung in seinem Haus zu. „Wir sind damit ein gutes Stück weiter gekommen“ fasste der OB das Gesprächsergebnis zusammen. Und MdB Fuchs erklärte: „Optimismus ist angebracht, aber es gibt noch viel Arbeit“. Er kündigte an, den Chef der BIMA nach Koblenz einladen zu wollen, um ihm ebenfalls die Wünsche der Stadt vorzustellen.

Anschließend trug sich Minister de Maizière in das Goldene Buch der Stadt Koblenz ein.

de Maizière, der schon seinen Grundwehrdienst in Koblenz absolviert hat, hat mit Hofmann-Göttig schon in anderer Funktion zusammen gearbeitet. Sie waren beide in den 90er Jahren Kulturstaatssekretäre, Hofmann-Göttig in Rheinland-Pfalz und de Maizière in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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