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Koblenz: BBS Lahnstein entlässt viele Absolventen ins Berufsleben oder ins Studium

Pressemeldung vom 14. Juli 2016, 14:13 Uhr

Nach einem regelrechten Praktikums- und Prüfungsmarathon der letzten Wochen wurden nun die Klassen der Berufsfachschule 1 und 2, des Berufsvorbereitungsjahres, der höheren Berufsfachschulen sowie der Berufsoberschulen 1 und 2 entlassen. Die einzelnen Feierstunden wurden musikalisch umrahmt vom Bläserensemble der Schule unter Mitwirkung von Angela Eberth, Marko Depping, Uwe Durlas und der Abteilungsleiterin Manuela Altenkamp. Teils kritisch, teils humorvoll blickten Klassenleiterinnen und Klassenleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Klassen auf die vergangene Zeit zurück. Besonderes Lob verdient auch der geschmackvolle Blumenschmuck, eine Spende der Firma Globus, die ja auch viele Auszubildende an der Schule hat.

Bei einigen Feiern wirkte ein Duo des Eichendorffgymnasiums mit – zwei Schülerinnen der elften Klasse (Lindsay Ediale am Klavier und Svea Christ als Sängerin), die durch ihre gekonnten Beiträge mehrfachen Applaus des Publikums erhielten. Bemerkenswert war auch der Part, den die Schüler und Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres hatten. Die Absolventen der Abteilungen Ernährung, Hauswirtschaft und Gestalten, Holz-, Metall- und Elektrotechnik hatten den Tag ihrer Verabschiedung akribisch und liebevoll mit ihren Klassenleiterinnen Bärbel Broszeit, Martina Groß sowie den Klassenleitern Armin Sukale, Klöckner und Metternich vorbereitet. Von der sehr geschmackvoll dekorierten Halle angefangen bis hin zum gemeinsamen anschließenden Büfett war alles durchorganisiert. Die Abschlussreden, die jeder auf seine Weise gestaltete, von statistischen Überblicken (z.B. über die Anwesenheits- und Fehltage) bis hin zu kleinen Anekdoten und pädagogischen Impulsen spiegelten das Schuljahr gek! onnt wider. Es zeigte sich, dass hier nicht nur Schüler als Individuen im Blick waren, sondern dass auch die Individualität des jeweiligen Pädagogen gefordert war, um die Schülerinnen und Schüler nun zur Berufsreife zu führen. Besondere Aufmerksamkeit verdiente ein Projekt, das die Kollegen Markus Reinhold, Martina Groß und Dorothee Wolf im letzten Halbjahr durchgeführt hatten: Sie gestalteten zusammen mit den Absolventen einen Kreuzweg aus Ton, der in Höhr-Grenzhausen in einer Töpferei gebrannt und anschließend dem Altenzentrum St. Martin in Lahnstein übergeben wurde. Dort ist er nun für Besucher jederzeit zu besichtigen.

Quelle: Stadtverwaltung Koblenz

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