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Kaiserslautern: Vortrag ‚Prävention von Demenz‘

Pressemeldung vom 26. Oktober 2016, 17:26 Uhr

Zum Abschluss der diesjährigen Aktionstage ‚Demenz‘ ist es dem Netzwerk Demenz gelungen, Prof. Dr. Tobias Hartmann, den Leiter des 2008 gegründeten Deutschen Instituts für Demenzprävention (DIDP) der Universitätsklinik des Saarlandes für einen Vortrag zu gewinnen. Im Stiftskeller der Stadtsparkasse Kaiserslautern referiert er am 27. Oktober 2016 ab 18:00 Uhr zum Thema „Prävention von Demenz“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

In seinem Vortrag beschäftigt sich Prof. Dr. Hartmann mit der Frage ob und wenn ja wie sich das Risiko einer Demenzerkrankung mindern lässt. Eingehen wird er insbesondere auf die sogenannte „Sekundärprävention“, eines der noch jungen Forschungsthemen im Institut für Demenzprävention. Seit einigen Jahren besteht dabei die Möglichkeit im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen, und mittlerweile auch im Rahmen klinischer Routineuntersuchungen, eine beginnende Demenz-Erkrankung bereits fünf bis acht Jahre vor Ausbruch der Symptome festzustellen. Dadurch besteht die Chance durch Sekundärprävention den Ausbruch der Krankheit zu verzögern oder sogar zu verhindern. Prof. Hartmann wird in seinem Vortrag auf das vom DIDP entwickelte Modell der Sekundärprävention näher eingehen und im Anschluss auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Über das DIPD:

Das Deutsche Institut für Demenzprävention (DIPD) wurde im Jahre 2008 gegründet und ist eine Einrichtung der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Das DIDP hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundlagen der Demenzprävention zu entwickeln und praxisrelevant und patientennah zu erforschen. Die zeitnahe Umsetzung der Forschungsergebnisse zum direkten Nutzen der betroffenen Bevölkerung steht dabei im Vordergrund.

Zur Person:

Prof. Dr. Tobias Hartmann ist Doktor der Psychiatrie und Neurologie und Inhaber einer Professur für experimentelle Neurologie. Er ist der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Instituts für Demenzprävention der Universität des Saarlandes. Darüber hinaus fingiert er auch als Koordinator der europäischen Forschungsnetzwerke LipiDiet und LipiDiDiet. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Entwicklung von Therapien zur Prävention und frühzeitigen Behandlung von Alzheimer sowie die Erforschung der molekularen Grundlagen der Demenzprävention und Entwicklung neuer nahrungsbasierter Behandlungsmethoden.

Quelle: Stadt Kaiserslautern

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