Energiewechsel

Kaiserslautern: Pilotprojekt „Integration findet Stadt“ beginnt

Pressemeldung vom 16. Januar 2017, 10:04 Uhr

Das Stadtentwicklungsprojekt „Integration findet Stadt – Im Dialog zum Erfolg“ der Stadt Kaiserslautern ist im vergangenen September vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter zahlreichen Bewerbungen als eines von zehn Pilotprojekten ausgewählt worden. Mit dem Projekt soll die Fortschreibung des schon weitgehend und erfolgreich umgesetzten Integrationskonzepts aus dem Jahr 2013 starten – im öffentlichen Dialog gemeinsam mit vielen anderen Institutionen und Organisationen.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Stadtsoziologie der TU Kaiserslautern und der FIRU mbH sollen im Rahmen des Projekts zum ersten Mal überhaupt die Bevölkerungsstruktur und der Integrationsbedarf in den einzelnen Stadtteilen und Milieus untersucht werden. Durch neue Methoden, wie zum Beispiel spontane Gespräche an beliebten Treffpunkten, wird eine stärkere Beteiligung der Hauptzielgruppen in ihrem gewohnten Umfeld angestrebt. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Migrantinnen und Migranten sollen dabei Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, die möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern Kaiserslauterns zugutekommen. Das Pilotprojekt betrachtet alle in der Stadt lebenden Migranten gleichrangig als Zielgruppe. Dazu gehören auch die großen Gruppen der Menschen aus den früheren Gastarbeiternationen, aus der früheren Sowjetunion und aus den EU-Erweiterungsstaaten.

Anlässlich des Starts des Projektes lädt die Stadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 24. Januar 2017, 16.30 Uhr, zu einer Auftaktveranstaltung in die Stadtmission (Brüderstraße 1) ein, die der Information und nicht zuletzt dem Kennenlernen und einem ersten Austausch dienen soll. Nach einer Eröffnung durch Oberbürgermeister Klaus Weichel werden Mitarbeiter der FIRU mbH die Veranstaltung moderieren und Frau Prof. Annette Spellerberg (TU) wird ihr Konzept zur soziodemographischen Grundlagenerhebung erläutern.

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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