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Kaiserslautern: „Notruf 112 rettet europaweit Leben!“ – Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11. Februar

Pressemeldung vom 4. Februar 2014, 13:26 Uhr

Feuerwehr Kaiserslautern: „Notruf 112 rettet europaweit Leben!“ Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11. Februar

Aus Anlass des Tages des europaweiten Notrufs am 11. Februar weist die Feuerwehr Kaiserslautern darauf hin, dass nur 17 Prozent der Bevölkerung wissen, dass der Notruf 112 mittlerweile europaweit gilt. „Das sind viel zu wenig, denn die Notrufnummer 112 kann im Notfall Leben retten“, meint Michael Ufer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kaiserslautern. In nur drei EU-Staaten wissen noch weniger Bürgerinnen und Bürger, dass die 112 europaweit gilt. Dabei heißt es für den Notruf schon seit Jahren: „Ein Europa – eine Nummer: 112!“

„Wenn wir den einheitlichen Notruf 112 nicht hätten, müssten die Bürgerinnen und Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern kennen“, so Ufer. Alle EU-Staaten haben deshalb beschlossen, den 11.2. zum Euronotruftag zu erklären, da an diesem Tag der Notruf auch im Datum steckt. „Damit sollen die Vorteile der gemeinsamen Notrufnummer bekannter gemacht werden“, erläutert der stellvertretende Lautrer Feuerwehrchef. Die Notfallnummer gilt nicht nur europaweit, sondern ist auch im Ausland gebührenfrei und ohne Vorwahl wählbar. Und falls das eigene Handy einmal „Nur Notrufe“ anzeigt, bedeutet dies, dass das eigene Handynetz ohne Empfang ist, Notrufe aber über ein anderes Handynetz an die Notrufzentralen geleitet werden. Selbst wer kein eigenes Handy hat, kann ohne PIN und trotz Tastensperre den Notruf 112 an einem fremden Handy wählen.

Der Notruf 112 ist nicht nur ein Symbol für Hilfe in ganz Europa. Er führt in Deutschland auch die Feuerwehren und Rettungsdienste in den integrierten Leitstellen zusammen. In Kaiserslautern gehen die 112-Notrufe in der integrierten Leitstelle ein, die rund um die Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehr und des Rettungsdienstes besetzt ist. Die Notrufe werden nach einem strukturierten Frageschema bearbeitet und die nach Einschätzung des Disponenten erforderlichen Hilfskräfte alarmiert. Während die Einsatzkräfte anfahren, kann dieser bei Bedarf Erste-Hilfe- oder andere Verhaltenshinweise an den Anrufer weitergeben. Täglich erreichen etwa 300 Notrufe die integrierte Leitstelle in Kaiserslautern.

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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