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Kaiserslautern: Neugestaltung des Bereichs Kaiserpfalz

Pressemeldung vom 3. Juni 2015, 12:47 Uhr

Beginn des zweiten Bauabschnittes

Nachdem der erste Bauabschnitt zur Sicherung und Erlebbarmachung der historischen Fundament- und Mauerzüge an Domos (kaiserliches Wohnquartier) und Burgmauer im Herbst letzten Jahres abgeschlossen werden konnte, wurde vor einigen Tagen, weithin erkennbar durch den neu errichteten Baukran, mit der Fortführung der Arbeiten begonnen.

Dieser neue Bauabschnitt umfasst die bauliche Ergänzung der Domos nach Norden mittels Stampfbetonwänden, zur Darstellung der ursprünglichen Ausmaße (19 x 25 m) dieses ehedem überaus beeindruckenden Bauwerks.

Eine Besonderheit hierbei ist das Material Stampfbeton, das, vor allem in früheren Zeiten vielfach verwendet, neuerdings aufgrund seiner besonderen Ästhetik und Wirkung eine Renaissance erfährt. Neues und altes Mauerwerk sowie der Stampfbeton, der in seiner Farbigkeit und in der Höhe der einzelnen Schichten Bezug auf den Sandstein nehmen soll, werden sich zu einem harmonischen Gesamtbild fügen, bei Ablesbarkeit des historischen Befundes, auf die größter Wert gelegt wird.

Über den Stampfbetonwänden und dem Sandsteinmauerwerk wird anschließend eine Stahlkonstruktion errichtet werden, die, als eine Art Pergola, in reduziertem Umfang die ursprüngliche Kubatur der Domos in ihrer Mächtigkeit veranschaulichen wird. Die nördliche Begrenzungswand wird als Ausstellungs- und Informationsfläche dienen.

Zunächst wird nun die heutige unterste Treppenanlage, die sowohl Kapelle als auch Domos zertrennt und den ursprünglichen baulichen Kontext der Kaiserpfalz vollständig verunklärt, abgebaut und für eine Wiederverwendung im direkten Umfeld zwischengelagert. Diese Wegebeziehung wird weiterhin, aber künftig in veränderter Form, durch das neue Bauteil führen.

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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