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Kaiserslautern: Gelterswoog im Visier – Verwaltung korrigiert Kostenrechnung

Pressemeldung vom 24. Februar 2011, 09:08 Uhr

Die Stadtverwaltung hat vor wenigen Wochen bezüglich der Kosten des Strandbades Gelterswoog Zahlenmaterial veröffentlicht, das nicht korrekt war. „Dass es uns nicht gelungen ist, die exakten Ausgaben für den Betrieb des Gelterswoog zu ermitteln, liegt in erster Linie im Wechsel des Rechnungssystems von der Kameralistik zur Doppik“, teilt Oberbürgermeister Klaus Weichel mit. Ob Kosten für Personal, Ausstattung oder Gebäudewirtschaft – die Kameralistik war nicht derart ausgerichtet, dass man unterschiedliche Positionen zur gleichen Thematik abrufen und kombinieren kann

Das Zusammentragen der vielfältigen Positionen bedarf daher einer Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung. Nach aktueller Ermittlung ergeben sich nun folgende Ergebnisse: Die Pachteinnahmen für den Zeitraum von 2008 bis 2010, die in direkter Verbindung mit dem Betrieb des Strandbades stehen, betragen 13.500 Euro. Hierzu zählen die Pachteinnahmen durch den Kiosk, jährlich 2.400 Euro, sowie die Pachteinnahmen durch die Minigolf-Anlage, 2.100 Euro pro Jahr. Das Strandbad Gelterswoog war bis zur Übernahme durch die Stadt Kaiserslautern ab 01.01.2008 kostenlos verpachtet. Dafür waren von Seiten des Pächters Investitionen in die Bausubstanz in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr zu leisten

Die Gesamtausgaben für den Gelterswoog betragen für die Jahre 2006 bis 2010 insgesamt 471.095,94 Euro. Den Einnahmen von 63.829,40 Euro, etwa Eintrittsgelder und Pachteinnahmen, stehen im Jahr 2010 Ausgaben von 150.430,02 Euro gegenüber. Zu den Ausgaben gehören beispielsweise Kosten für Personal, für den Bauunterhalt sowie für die allgemeine Unterhaltung des Bades. Hier ergibt sich eine Differenz von -86.600,62 Euro. Es handelt sich bei allen Positionen um Nettobeträge, da unterschiedliche Steuersätze zu Verwirrungen führen würden

Die Stadt räumt ein, dass aufgrund der Rechnungsumstellung die Jahresabschlüsse 2009 und 2010 noch nicht vollkommen abgewickelt sind. Auch bei den neu ermittelten Zahlen kann es daher minimale Abweichungen geben

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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