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Kaiserslautern: Erster Vorsorgetag in Kaiserslautern

Pressemeldung vom 19. September 2016, 14:56 Uhr

Informationen und Veranstaltungshinweis zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patienten – und Betreuungsverfügung

Ein Unfall, ein Schlaganfall oder eine schwere Krankheit – plötzlich kann man nicht mehr selbst über das eigene Leben bestimmen. Doch wer darf Entscheidungen übernehmen, wenn man nicht mehr selbst über seine Angelegenheiten verfügen kann? Noch immer gehen viele

davon aus, dass in diesem Fall der Lebenspartner oder enge Verwandte automatisch die gesetzliche Vertretung übernehmen. Ein Irrtum! Ehepartner oder Kinder sind keine gesetzlichen Vertreter. Sie müssen erst als Bevollmächtigte benannt werden. Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht kann eine Vertretungsmacht auf eine bestimmte Person übertragen werden. Wie das genau geht und welche Vorgaben beachtet werden müssen, erfahren Interessierte beim ersten Vorsorgetag in Kaiserslautern. Am 22. September 2016 findet dieser von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Rathausfoyer statt. „Die Vorsorgevollmacht ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung

und ist vom Gesetzgeber ein bewusst gewolltes Instrument zur Vermeidung von Betreuungen. Gut vorbereitet lässt es sich etwas entspannter in die Zukunft blicken“, wirbt der Beigeordnete und Sozialdezernent Joachim Färber für einen Besuch des Informationstages.

Die Veranstaltung zum Thema vorsorgende Verfügungen wird durch die Betreuungsvereine der Stadt Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde organisiert. Dort werden zahlreiche Informationen zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen sowie Patientenverfügungen geboten und die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, ihre Vorsorgevollmacht vor Ort beglaubigen zu lassen. Für alle, die ihren Wohnsitz im Landkreis Kaiserslautern haben, wird auch eine Mitarbeiterin der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung, zur Vollmachtsbeglaubigung, anwesend sein.

Richtige Vorsorge in Form von Vollmachten oder Patientenverfügung zu treffen, wirft viele Fragen auf. Daher bieten die Betreuungsvereine der Stadt Kaiserslautern über das ganze Jahr kostenlose Beratungen, entsprechendes Infomaterial und Vordrucke zu diesen Themen an.

Vordrucke für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung, sowie Informationen vorab, erhalten Interessierte bei folgenden Stellen:

Ansprechpartner der Betreuungsvereine der Stadt Kaiserslautern:

– AWO – Kaiserslautern: Herr Vetter-Gundacker, Tel.: 0631- 67963

– DRK – Kaiserslautern: Frau Bürger, Tel.: 0631- 800 93 141

– Lebenshilfe e.V. – Kaiserslautern: Frau Förster, Tel.: 0631-414707 89

– SKFM – Kaiserslautern: Herr Heber, Tel.: 0631- 37330113

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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