Energiewechsel

Kaiserslautern: Bundesumweltministerium übergibt Urkunden an Masterplan-Kommen

Pressemeldung vom 14. Juli 2016, 14:29 Uhr

Beigeordneter und Umweltdezernent Peter Kiefer nahm heute gemeinsam mit der Leiterin des Referats Umweltschutz Bettina-Dech-Pschorn und der städtischen Klimaschutzmanagerin Hannah-Sophie Stabel bei einer Auftaktveranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin die Urkunde für den Masterplan 100% Klimaschutz entgegen, welche mit einer Förderung in Höhe von knapp 600.000 Euro für die nächsten vier Jahre einhergeht.

Kaiserslautern ist eine von 22 Kommunen bundesweit, die mit der Förderung des Bundesumweltministeriums einen Klimaschutz-Masterplan entwickeln und umsetzen wird. Die so genannten Masterplan-Kommunen vereint das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent zu senken und ihren Endenergieverbrauch gemessen an dem Jahr 1990 zu halbieren. Damit nehmen die Kommunen nach den Worten von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eine Vorreiterrolle ein und entfalten mit ihren ambitionierten Klimaschutzzielen als Leuchttürme im kommunalen Klimaschutz bundesweit große Ausstrahlungswirkung.

In ihrem ersten Projektjahr werden die Kommunen einen Masterplan erstellen, um zum Beispiel klimafreundliche, treibhausgasneutrale lokale Wirtschaftsaktivitäten und Verkehrsmaßnahmen zu fördern. Herzstück sind die Masterplanmanagerinnen und -manager, die dafür Sorge tragen, dass in der Projektlaufzeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Verwaltung Strukturen geschaffen werden, die den Klimaschutz in der Kommune etablieren.

Die 22 neuen Masterplan-Kommunen sind neben der Stadt Kaiserslautern die Region Flensburg, der Zweckverband Großraum Braunschweig die Städte Kiel, Emden, Greifswald, Potsdam, Magdeburg, Rietberg, Beckum, Münster, Mainz und Stuttgart, die Landkreise Lüchow-Dannenberg, Hameln-Pyrmont mit Schaumburg und Holzminden, Gießen, Cochem-Zell und Oberallgäu, der Kreis Lippe, der Flecken Steyerberg und die Verbandsgemeinden Sprendlingen-Gensingen und Birkenfeld.

Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern

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