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Idar-Oberstein: Neue Traumschleife steht im Zeichen der Edelsteine

Pressemeldung vom 29. September 2016, 14:33 Uhr

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde die nunmehr dritte Traumschleife in Idar-Oberstein, der Edelsteinschleiferweg, offiziell eingeweiht. Am Einstiegsportal an der Historischen Weiherschleife begrüßte Bürgermeister Friedrich Marx die Gäste der Eröffnungswanderung und machte sich nach einem Grußwort gemeinsam mit ihnen auf den Weg. Nach dem Nahe-Felsen-Weg und der Traumschleife „Rund um die Kama“ ist der „Edelsteinschleiferweg“ nunmehr die dritte Traumschleife in Idar-Oberstein. Der Weg ist rund 15 Kilometer lang, verläuft im westlichen Teil der Stadt und steht ganz im Zeichen der Edelsteine. Die Route führt durch landschaftlich, geologisch sehr anspruchsvolles und naturnahes Gelände mit herrlichen Ausblicken und immer ganz dicht dran am Stadtgebiet. Die Realisierung der Traumschleife wurde gesponsert von OIE, Groh+Ripp OHG, Kreissparkasse Birkenfeld, Volksbank Hunsrück-Nahe eG, Idema Diamantwerkzeuge, Edelsteinminen GmbH, Hilde Roland und Karin-Simone Hauth. In seiner Ansprache unterstrich Bürgermeister Marx die große Bedeutung des Wanderns für den hiesigen Tourismus. Dabei spielen der Saar-Hunsrück-Steig und die an diesen Premiumweg angedockten Traumschleifen eine wichtige Rolle. Der Edelsteinschleiferweg ist die 111. und damit letzte Traumschleife, die realisiert wurde. Bei einigen steht zwar die offizielle Eröffnung noch aus, aber weitere Rundwanderwege werden nicht mehr angelegt. „Die Idee zu dieser Traumschleife, die streckenweise dem früheren Schleiferweg folgt, kam von Karl-Heinz Felske und Stefan Conradt“, erklärte Marx und dankte den beiden für ihre Anregung. Ebenso dankte er den Mitarbeitern des Forstamtes und des städtischen Tiefbaus für die geleistete Arbeit und den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung. Der Edelsteinschleiferweg verbindet mit der Historischen Weiherschleife und den Edelsteinminen im Steinkaulenberg die beiden Sehenswürdigkeiten, die für die Entstehung der hiesigen Edelstein- und Schmuckbranche stehen. „Daher sollte man diese Traumschleife nicht nur erwandern, sondern sich auch Zeit für die Besichtigung dieser eimaligen touristischen Attraktionen nehmen“, so der Bürgermeister.

Aufgrund er fortgeschrittenen Uhrzeit konnte bei der Eröffnungswanderung nicht der komplette Weg zurückgelegt werden. Man beschränkte sich auf eine Etappe von rund 6 Kilometern, die aber bereits etliche schöne Aussichtspunkte beinhaltete. Außerdem kamen die Eröffnungsgäste noch in einen besonderen Genuss. Auf der Dietzenplatte, wo nachweislich vom Idarer Edelsteinhändler Karl Becker der erste Idar-Obersteiner Spießbraten gebraten wurde, bereitete dessen Ururgroßneffe Andreas Becker das hiesige Nationalgericht auf original brasilianische Churrasco-Art zu. Ein gelungener Abschluss der Eröffnungswanderung – und zwar sowohl in optischer wie kulinarischer Hinsicht.

Quelle: Stadtverwaltung Idar-Oberstein

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