Energiewechsel

Birkenfeld: Fördergemeinschaft Birkenfeld sieht Nationalpark als Chance für die Region

Pressemeldung vom 30. Juli 2012, 14:08 Uhr

Im Wettbewerb zwischen den Regionen kommt es zunehmend darauf an authentisch zu sein und positive Akzente zu setzen. Dies betrifft nicht nur den Tourismus einer Region, sondern auch die Region als Lebensraum. „Wir müssen in die Zukunft blicken und uns überlegen, welche Möglichkeiten wir noch haben, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu sein. Da sind wir schnell am Ende angelangt, wenn wir uns keine guten neuen Ideen für die Zukunft einfallen lassen. Denn wir haben gegenüber den kommenden Generationen eine Verantwortung. Dabei reden wir nicht nur von Umweltschutz, sondern auch von einer guten Lebens- und Wohnqualität, welche in der heutigen schnelllebenden Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt“, so Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld in einem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der Fördergemeinschaft Stadt Birkenfeld e.V. in der vergangenen Woche zum Thema Nationalpark Hochwald-Idarwald.

Immer häufiger fallen in einem Atemzug mit dem Landkreis Birkenfeld Schlagworte wie demographischer Wandel, rasch voranschreitende Entvölkerung und sinkende Kaufkraft. Das Image der Region hat mit dieser permanenten Negativ-Werbung schwer zu kämpfen. „Wir sind es leid“, ist sich der Vorstand der Fördergemeinschaft Stadt Birkenfeld e.V. einig, „wir brauchen und wollen positive Meldungen. Wir haben dafür das Potential, nur haben wir viel zu lange versäumt es zu nutzen.“ Dass ein Nationalpark eine Chance ist, eben dieses brachliegende Potential zu aktivieren, dessen sind sich alle einig. „Vielleicht ist es sogar eine der letzten Chancen“, gibt Karl-Heinz Roth, 1. Vorsitzender der Fördergemeinschaft, zu bedenken. „Die Fördergemeinschaft Birkenfeld begrüßt daher das Engagement der Verbandsgemeinde Birkenfeld pro Nationalpark“. Eine besondere Chance sehen die Anwesenden auch in der engeren Zusammenarbeit mit dem Umweltcampus Birkenfeld und in dem Thema Erneuerbare Energien. „Die Verbandsgemeinde ist in dem Bereich bereits sehr gut aufgestellt und auf einem guten Weg“, so Klaus Erdmann von der FÖG. „Wir haben das Know-how schließlich direkt vor unserer Tür und das sollten wir auch nutzen. Damit würden wir uns inhaltlich von anderen Nationalparkregionen abheben und könnten gleichzeitig auch als Region von den Vorteilen profitieren.“

Klar wurde in dem Gespräch ebenfalls, dass es im Zuge eines Nationalparks auch einer gewissen Infrastruktur im Umland bedarf, durch die der Besucher informiert wird und die ihn auch entsprechend lenkt. Das positive Image eines Nationalparks allein reicht nicht aus. Es müssen innovative Ideen entwickelt werden, die das Thema erlebbar und den Besucher neugierig auf einen unvergesslichen Tag im Nationalpark und dem Birkenfelder Land machen. Der Nationalpark soll sowohl der Region als auch der heimischen Wirtschaft einen positiven Aufschwung verleihen.

Quelle: Verbandsgemeinde Birkenfeld

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