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Bingen: Selten so gelacht – Humor und Satire aus Rheinhessen

Pressemeldung vom 30. Juni 2016, 13:06 Uhr

Die Rheinhessen hatten nicht immer was zu lachen, aber gelacht wurde immer. Und kritisiert sowieso. Das galt 1816, als die Provinz entstand, und das ist heute nicht anders. Die organisierten Spielformen von Humor, Kritik, Satire und Ironie, nämlich Fastnacht und Kabarett, sind fast 200 Jahre alt – zumindest die Fastnacht. Wie eng verzahnt beide Genres sind, zeigen beispielhaft die Lebensläufe der Rheinhessen Herbert Bonewitz und Tobias Mann. Beide standen bzw. stehen auf der Fastnachts- wie auf der Kabarettbühne. Was ist der Fastnacht und dem Kabarett gleichermaßen eigentümlich? Hier nur soviel: Formal das Literarische. Inhaltlich reden Fastnachter und Kabarettisten spielend gegen die politische Verhältnisse im Wechsel der Zeiten an – mit Wahrheiten und Übertreib – ungen, mit Ulk und tieferer Bedeutung. Lustig, zynisch, humorvoll und direkt. Zur Narrenfreiheit gehört es auch, die Realität auf den Kopf zu stellen und dem Ernst des Lebens in den Hintern zu treten. Die Ausstellung „Selten so gelacht – Humor und Satire aus Rheinhessen“ zeigt, wie das seit 200 Jahren funktioniert. Eröffnungdurch Oberbürgermeister Thomas Feser am Dienstag, 6. Juli 2016, 18 Uhr im Foyer des Heilig-Geist-Hospitals Bingen, Kapuzinerstraße 15 in 55411 Bingen am Rhein. Das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz Selten so gelacht – Humor und Satire aus Rheinhessen ist ein Beitrag des Deutschen Kabarettarchivs zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Rheinhessen“. Kuratoren: Wolfhard Klein, Matthias Thiel.Die Projekte des Deutschen Kabarettarchivs werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, der Stadt Mainz und von privaten Zuwendungen, Beiträgen und Spenden.

Stadtverwaltung Bingen am Rhein · Burg Klopp 55411 Bingen am Rhein · Tel. 06721 / 184-119 stadtverwaltung@bingen.de·www.bingen.de

Quelle: Stadtverwaltung Bingen

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