Energiewechsel

Bingen am Rhein: Effektiver Brandeinsatz gewährleistet

Pressemeldung vom 4. Februar 2014, 11:33 Uhr

Kompromiss mit Wehren erarbeitet und abgestimmt

„Eine effektive Gefahrenabwehr im Brandfalle ist nach wie vor in Dietersheim gewährleistet. Die Entscheidung zur Neuausrichtung der Stadtteilwehren Dietersheim und Sponsheim ist mit den Wehren erarbeitet und abgestimmt“, stellt Oberbürgermeister Thomas Feser unmissverständlich fest.

Zwar habe sich die Dietersheimer Wehr etwas anderes gewünscht, aber die jetzige Lösung sei der gemeinsame Nenner, auf den sich die Wehren verständigten und insofern auch die Dietersheimer Feuerwehrkameraden mittragen würden.

Wer dies anders darstelle schüre unbegründeter Weise Ängste der Bevölkerung, deren Sicherheitslage sich nicht verändert habe und die durch das neue Feuerwehrkonzept nach wie vor gewährleistet ist. Dieses siehe auch vor, dass die Stadtteilwehren erhalten bleiben und damit dem gesellschaftlichen Aspekt Rechnung getragen werde. Die bundesweit gängigen Sicherheitsvorschriften für die Feuerwehren machten das einsatztaktische Zusammenführen der beiden Wehren zu einer vorschriftenkonformen Einsatzeinheit in Mindeststärke notwendig. Zudem sei das Konzept mit der zuständigen Landesdienststelle abgestimmt.
„Als Landtagsabgeordneter und ehemaliger Beigeordneter sollte man diese Fakten eigentlich wissen und entsprechend bewerten können,“ so Thomas Feser in Anspielung auf die Kritik des SPD Fraktionsvize auf die Dietersheimer Lösung. Dass dies nicht erfolge, sei wohl symptomatisch, so wie er sich auch für den Erhalt der Grundschulturnhalle in Kempten einsetzte, wozu selbst der eigene Fraktionsvorsitzende auf Distanz ging. „Er sollte vielleicht mal überlegen in welcher Verantwortung er auch als Landtagsabgeordneter steht und wie er der gerecht werden könne.“
Im Einsatzfalle z.B. bei einem Wohnungsbrand in Dietersheim sei es auch bisher schon so, dass die Feuerwehreinheit Büdesheim gleichzeitig mit alarmiert wird, was gerade bei Werktagseinsätzen unbedingt geboten sei. Dies auch vor dem Hintergrund, dass ein adäquates wasserführendes Fahrzeug eine Mindeststärke an Einsatzkräften zum Ausrücken voraussetzt, was aber in Dietersheim seit Jahren schon problematisch ist. „An dieser Sachlage hat auch das neue Feuerwehrkonzept nichts geändert und das sollte auch dem SPD Fraktionsvorsitzenden bekannt sein,“ macht der Oberbürgermeister auf die tatsächlichen Zwänge und seiner Verantwortung für die Sicherheit der Wehrleute und der Mitbürger im Gefahrenfall aufmerksam. Insofern sei die Fusion das zwangsläufige rationale Ergebnis der objektiven und rein fachlichen Risikoanalyse und stehe außerhalb jeder parteipolitischen Bewertung. Sie diene ausschließlich der Sicherheit der Mitbürger und der Einsatzkräfte gleichermaßen.

Quelle: Bingen am Rhein

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