Energiewechsel

Bernkastel-Wittlich: Feuerstätten vor der Inbetriebnahme vom Schornsteinfeger prüfen lassen

Pressemeldung vom 20. September 2016, 12:25 Uhr

Bei der Errichtung oder Änderung von Feuerungsanlagen wie zum Beispiel beim Neueinbau einer Feuerstätte, eines Schornsteins, einer Abgasleitung oder einer Schornsteinverrohrung, muss sich der Bauherr vor der Inbetriebnahme die sichere Benutzbarkeit der Abgasanlagen und der Anschlüsse der Feuerstätten bescheinigen lassen. Dies erledigt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger.

Ohne diese Abnahmebescheinigung droht ansonsten nach den allgemeinen Wohngebäude-Versicherungsbedingungen im Versicherungsfall der Verlust des Versicherungsschutzes. Zudem fordern fast alle Hersteller von Feuerstätten, Abgasleitungen und Schornsteinen, sowie die Gasversorgungsunternehmen vor der Inbetriebnahme einer Feuerstätte eine Prüfung und Begutachtung durch den Schornsteinfeger.

Der bevollmächtigte Schornsteinfeger prüft die Anlagen auf ihre Sicherheit; er begutachtet und bewertet dabei,

· ob die Verbrennungsluftversorgung der Feuerstätte ausreichend ist,

· ob die Feuerstätte ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist,

· ob die Verbrennungsgase einwandfrei und gefahrlos abziehen können,

· ob der Schornstein/die Abgasanlage ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist und

· ob am Schornstein/der Abgasanlage keine Versottung oder Durchfeuchtung entstehen kann.

Die Abnahmebescheinigung, sowie die weiteren, ebenso wichtigen Bescheinigungen (Fachunternehmerbescheinigung und andere zur Feuerstätte beziehungsweise Schornstein/Abgasanlage gehörenden Unterlagen wie Zulassungen, Montage-, Betriebsanleitungen usw.) sind aufzubewahren. Sie sind in der Regel bei einem Garantie- oder gar einem Schadensfall von Wichtigkeit.

Für die Prüfung erstellt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger gemäß der Überprüfungsgebührenordnung Rheinland-Pfalz (KÜGO) eine Rechnung. Die KÜGO beruht auf der Grundlage eines unabhängigen Wirtschaftsgutachtens und wird vom zuständigen rheinland-pfälzischen Ministerium festgesetzt. Im Rechnungsbetrag sind sämtliche Aufwendungen und Zeiten enthalten, die für die Durchführung einer Begutachtung und deren Bescheinigungen notwendig sind. Über den jeweils zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger informiert Sven Schermann, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Tel.: 06571/142352, E-Mail: sven.schermann@bernkastel-wittlich.de. Die Adressen und Erreichbarkeiten sowie weitere Informationen und Links zum Thema sind im Internet unter www.bernkastel-wittlich.de/schornsteinfeger.html zu finden.

Quelle: Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

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